Vorrichtungsbau: Montage-, Hebe-, Dreh-, Prüf-, Transportvorrichtungen & mehr

Vorrichtungsbau mit allem, was dazugehört: FRITZ baut Spezial-Vorrichtungen für Kunden, die besondere Fertigungs-, Handling-, Transport-, Montage, Prüf- oder Präzisionsaufgaben bewältigen – ob klassisch – oder im Reinraum. Dafür liefern wir Montage- & Transport-Vorrichtungen, Handlinggeräte, Prüf-, Hebe-, Dreh-, Wende-, Klebe-, Füge und Bearbeitungs-Vorrichtungen aller Art. Mit Konzept, Konstruktion, Produktion und Montage sowie Steuerungsbau. Ob für die Halbleiter- & Chip-Fertigung, die Autoindustrie, Luft & Raumfahrt, Food-, Pharma- & Medizintechnik oder Präzisions-Hersteller, etwa von Satelliten. FRITZ Vorrichtungen dienen Ihrer Prozessoptimierung und Qualität. Unser Schwerpunkt liegt auf werkstückgebundenen Vorrichtungen, die speziell für eine Anwendung gefertigt sind – nach Maß. Bauen Sie auf unsere integrierten Vorrichtungen und unser Know-how im Vorrichtungsbau.

Wichtig für Reinraum-Kunden: Wir bieten die komplette Prozesskette unter einem Dach, von der reinraumgerechten Konstruktion über die Vorbereitung, Fertigung, Montage, (Trocken-) Reinigung bis hin zu Reinraum-Verpackung und - Transport.

Vorrichtungsbau von Montagevorrichtungen

Vorrichtungsbau von Montagevorrichtungen ist einer unserer Schwerpunkte (klassisch oder für den Reinraum) sowie die damit verbundene Montagetechnik. Angefangen bei Dreh- & Montagevorrichtungen über Montagewagen sowie Füge- & Klebeständen bis hin zu komplexeren Montage- oder Prüfeinheiten sowie Montage- und Prüfständen.

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Vorrichtungsbau von Dreh- & Schwenkvorrichtungen

Ob Schwenkvorrichtung, Wendevorrichtung, Drehvorrichtung, Kippvorrichtung oder Wechselvorrichtung: Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber man kommt an FRITZ beim Bau spezieller Vorrichtungen nicht vorbei. Je nach Wunsch, Art und Schwere des Bau- oder Montageteils realisieren wir das Bewegungselement der Vorrichtungen entweder elektrisch oder, wenn das in Ex- oder Reinraumbereichen ausgeschlossen ist, auch mechanisch.

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Vorrichtungsbau von Transportvorrichtungen

Vorrichtungsbau für Spezial- & Transport-Vorrichtungen? FRITZ deckt alle Wünsche im Bereich Transportvorrichtigen für Ihre Produktion ab: von einfachen Transportgestellen oder Lastaufnahmen über individuelle Transportwagen bis hin zu ausgeklügelten Transportboxen und Sondervorrichtungen für spezielle Aufgaben. Für Inhouse-Transporte, Reinraum-Transporte, luftfeuchte- und vibrationsgeschützte LKW-Transporte oder sogar mit Druckausgleich für den globalen Einsatz in Transportflugzeugen!

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Vorrichtungsbau von Prüfvorrichtungen & -ständen

Vorrichtungsbau von Prüfvorrichtungen ist einer unserer besonderen Stärken. Wir liefern Prüfvorrichtungen zur Qualitätssicherung, etwa Maßkontrollen oder Dichtheitsprüfungen. Nicht von ungefähr lautet unsere Firmierung „FRITZ Präzisionsmaschinenbau GmbH“. Eine unserer Kompetenzen ist der Bau von Präzisions- und Prüftechnik sowie den dazugehörenden Prüfvorrichtungen für prüftechnische Hilfen und Prozesse aller Art, bis hin zu Kalibrierständen oder Justage-Einheiten. Schließlich stellen wir selbst auch Prüfanlagen her…

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Vorrichtungsbau von Hebevorrichtungen für die Industrie

Auf und nieder, immer wieder. Was in Lager und Logistik oft einfach und problemlos funktioniert, kann bei schweren, teuren oder empfindlichen industriellen Anwendungen eine Wissenschaft für sich sein. FRITZ ist im Vorrichtungsbau auf industrielle Hebevorrichtungen und ihre spezifischen Problemstellungen eingestellt. Von der Hebetraverse über Aufnahmebolzen bis hin zum Hebe-Transportkran-System. Übrigens auch für Reinraum-Anforderungen.

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Vorrichtungsbau von Handlinggeräten, Be-/Entladetools & mehr

In vielen Projekten müssen hochwertige, empfindliche oder kostenintensive Produkte sicher gehandhabt werden. Vorrichtungsbau von Handlingvorrichtungen hat einen Namen: FRITZ. Wir bauen Handlinggeräte, -Tools und -Hilfsmittel aller Art: wie z. B. -Gestelle, Hebetraversen, Be- und Entlade-Toolings, Transportmittel oder Wechselstationen, etwa mit Schnellwechselkupplung. Maß-Vorrichtungen erleichtern die Handhabung von Fertigungsteilen und erleichtern Arbeitsprozesse – vom manuellen bis zum automatischen Handlingsystem – auch reinraumtauglich.

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Vorrichtungsbau von automatisierten Sondervorrichtungen & -maschinen

Für Industriekunden bauen wir nach Maß auch bewegliche oder automatisierte Vorrichtungen sowie kleine spezifische Sondermaschinen für die Fertigung und Entwicklung, wie z. B. spezielle Belade- und Entnahmeeinrichtungen, Handling- und Spezialgeräte, Montageeinheiten. Dabei fließt unser Maschinenbau-Know-how beim Bau von Prüfanlagen und Funktionsprüfmaschinen mit ein.

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Vorrichtungsbau im (oder für den) Reinraum

Vorrichtungsbau im Reinraum oder für Reinraum-Anwendungen ist eine eher seltene Profession, die wir beherrschen. Wir konzipieren gemeinsam mit Ihnen die optimale „Reinraum Vorrichtung“, die Ihre Arbeitsprozesse und die Fertigung sensibler Präzisionsteile im Reinraum sicherer macht. Wir bieten alles aus einer Hand, vom Engineering über die CNC-Fertigung, Reinigung und Montage bis hin zum Testing, inklusive Prüflabor. Unsere Reinraumklassen: ISO 5, 6, 7, 8 oder 9.

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FAQ VORRICHTUNGSBAU – WAS BEACHTEN? UNSER KNOW-HOW FÜR GANZHEITLICHE PROZESSE

In vielen industriellen Anwendungen reichen Standardarbeitsplätze oder einfache Vorrichtungen nicht aus, um komplexe Montage-, oder sonstige Arbeitsschritte sicher und effizient umzusetzen.

Doch was ist bei der Entwicklung und Herstellung zu beachten?

Besonders bei schweren, empfindlichen oder hochpreisigen Produkten entstehen Anforderungen, die nur mit kundenspezifischen Vorrichtungen beherrscht werden können. Denn Vorrichtungen für Montage-, und Arbeitsprozesse sind als zentrale Schnittstellen im Produktionsprozess entscheidend für Qualität, Ergonomie und Effizienz.

Wir setzen daher auf ein Plus an Produktivität:

  • Ganzheitliche Prozessbetrachtung
  • Eine Vorrichtung löst mehrere Aufgaben und beschleunigt sämtliche Arbeitsprozesse
  • Technisch saubere Auslegung schwerer und komplexer Produkte
  • Integration in laufende Produktionsumgebungen
  • Enge Zusammenarbeit von der Analyse bis zur Abnahme

Ergebnis: Vorrichtungslösungen nach Maß, die Prozesse nachhaltig stabilisieren, verbessern – und so beschleunigen und produktiver machen.

VORRICHTUNG MIT VORSPRUNG – DURCH GANZHEITLICHE PROJEKTIERUNG

Wir entwickeln und bauen ganzheitliche Vorrichtungslösungen für Montage- und Arbeitsprozesse – immer dort, wo eine Sonderlösung erforderlich ist. Dabei begleiten wir den Kunden von der prozessualen Analyse über die technische Auslegung bis hin zur Umsetzung, Prüfung und Abnahme.

Die Herausforderung liegt dabei nicht im einzelnen Arbeitsschritt, sondern in der Gesamtheit des Prozesses:

  • Wie kommt das Produkt an den Arbeitsplatz?
  • Wie wird es aufgenommen, positioniert und gesichert?
  • Welche Arbeitsschritte finden davor und danach statt?
  • Welche Sicherheits-, Ergonomie- und Qualitätsanforderungen müssen erfüllt werden?

Unser Fokus liegt damit auf prozesssicheren Lösungen, klarer technischer Verantwortung und der Integration in bestehende Produktionsumgebungen.

WAS VOR DEM VORRICHTUNGSBAU GEKLÄRT WERDEN SOLLTE

Wir liefern wir die richtigen Antworten auf die entscheidenden Fragen.

Produktzuführung & Aufnahme

  • Wie gelangt das Produkt an den Arbeitsplatz? Manuell, per Hebezeug oder via Transport- und Übergabesysteme?
  • Muss das Produkt vor der Aufnahme ausgerichtet oder bewegt werden?
  • Wird es starr aufgenommen oder muss es innerhalb der Vorrichtung beweglich bleiben (z. B. Drehen, Schwenken, Kippen)?

Positionierung & Zugänglichkeit

  • Welche Positionen muss das Produkt innerhalb der Station einnehmen?
  • Wie viele Arbeitslagen sind notwendig?
  • Welche Bereiche müssen frei zugänglich sein?
  • Wird nur manuell gearbeitet, maschinell – oder in Kombination?

Besondere Betrachtung finden Situationen, in denen:

  • der Werker unter dem Produkt arbeitet,
  • eingeschränkte Platzverhältnisse bestehen,
  • oder Zwangshaltungen vermieden werden müssen.

Gewicht, Schwerpunkt & Sicherheit

  • Produktgewichte bis 1,5 t werden berücksichtigt.
  • Analyse von Schwerpunktlage, exzentrischen Lasten, Kipp- und Verdrehmomenten.

Die Vorrichtungen werden so ausgelegt, dass:

  • das Produkt jederzeit sicher gehalten wird,
  • Kipp- und Absturzrisiken konstruktiv ausgeschlossen sind,
  • und Lasten kontrolliert abgetragen werden.

Stationär oder mobil

  • Wird die Station fest an einem Ort betrieben oder innerhalb der Produktion bewegt?
  • Bei mobilen Lösungen: Anforderungen an Fahrwerke, Arretierungen und Standsicherheit im Betrieb.

Prozesskette & Schnittstellen

Vorrichtungen werden immer im Kontext der gesamten Prozesskette betrachtet:

  • vorheriger Prozessschritt,
  • nachfolgender Prozessschritt,
  • Übergaben zwischen Mensch, Maschine und Vorrichtung.

Dabei wird analysiert:

  • wie viele Prozessschritte betroffen sind,
  • wie viele Produktpositionen notwendig sind,
  • und ob unnötige Umspann- oder Umlagerungsvorgänge vermieden werden können.

Vermeidung von Fehlbedienung & Fehlern (Poka Yoke)

  • Kann das Produkt falsch eingesetzt, verdreht oder in falscher Lage abgelegt werden?
  • Falls ja:
    • mechanische Ausschlussprinzipien,
    • eindeutige Aufnahmen,
    • formschlüssige Kodierungen (Poka Yoke).

Fehlbedienung wird konstruktiv verhindert, nicht organisatorisch.

Produktkontakt & Schutz

  • Welche Flächen am Produkt dürfen kontaktiert oder belastet werden?
  • Berücksichtigung von:
    • empfindlichen Oberflächen,
    • Funktions- und Klebeflächen,
    • späteren Montage- oder Prüfpunkten.

Die Vorrichtung schützt das Produkt und beeinträchtigt weder Funktion noch Qualität.

Produktvarianten & Nutzungshäufigkeit

  • Bearbeitung mehrerer Produkte oder Varianten auf einer Station
  • Bewertung von:
    • Umrüstaufwand,
    • Ergonomie,
    • Auf- und Abbauzeiten,
    • Nutzungsfrequenz (Einzelstück, Kleinserie, Dauerbetrieb)

Bewusste technische Kompromisse werden transparent mit dem Kunden abgestimmt.

Umsetzung im laufenden Betrieb

Viele Vorrichtungsprojekte werden im laufenden Produktionsbetrieb umgesetzt. Dabei darf die Produktion nicht oder nur minimal beeinträchtigt werden. Wir entwickeln Lösungen, die:

  • bestehende Stationen schrittweise optimieren oder erweitern,
  • parallel zum laufenden Betrieb eingeführt werden können,
  • und erst nach erfolgreicher Validierung vollständig übernommen werden.

Typische Ansätze:

  • modulare Erweiterungen,
  • temporäre Parallelstationen,
  • sukzessive Umstellung einzelner Prozessschritte.

Anpassung bestehender Stationen

Nicht immer ist eine komplette Neuentwicklung notwendig. Häufig sind bestehende Stationen grundsätzlich geeignet und müssen technisch bewertet, gezielt angepasst oder funktional erweitert werden.

Wir analysieren:

  • bestehende Schwachstellen,
  • Verbesserungspotenziale in Ergonomie und Sicherheit,
  • und setzen Optimierungen dort um, wo sie den größten Nutzen bringen.

Prototypen & Verifikation

Vor Serienstart, insbesondere bei neuen Produkten oder Prozessen, werden häufig Prototypen der Vorrichtung realisiert.

Diese dienen dazu:

  • Annahmen aus der Konstruktion zu verifizieren,
  • Abläufe real zu testen,
  • ergonomische und sicherheitsrelevante Aspekte zu bewerten,
  • Risiken frühzeitig zu erkennen.

Die Prototypenphase kann:

  • als Funktionsmuster,
  • teilfunktionsfähige Vorrichtung,
  • oder nahezu seriennahes System ausgeführt sein.

Erkenntnisse fließen in die Serienlösung ein und reduzieren Risiken im Anlauf.

Prüfung, Nachweis & Abnahme

Abhängig von Auslegung und Einsatz wird gemeinsam mit dem Kunden bewertet:

  • Einstufung als Lastaufnahmemittel
  • Erforderlichkeit von:
    • Berechnungsnachweisen
    • Überlastprüfungen
    • CE-Konformität

Art und Umfang der Prüfung sowie der Abnahmeprozess werden projektspezifisch definiert und dokumentiert.

Reinraum – ja oder nein?

Wenn ein Kunde im oder für den Reinraum produziert, entstehen weitere spezifische Fragen. Mehr dazu unter dem Punkt „Vorrichtungsbau im Reinraum“.